Braques, Georges

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Vor dem ersten Weltkrieg entstand 1908 in Frankreich der Kubismus, dessen Väter Georges Braque und sein Freund und Weggenosse Pablo Picasso waren. Aus dem Krieg zurückgekehrt ging Braque, der am 13.5.1882 in Argenteuils-Sur-Seine geboren wurde, jedoch andere künstlerische Wege als Picasso, die ihn wiederum mit Henri Laurens und Juan Gris verbanden. In den kubistischen Bildern waren die Gitarre, Vasen und Tische zentrale Motive. Die reinen Farben, die noch seine frühen fauvistischen Landschaftsbilder beherrschten, mussten einer grau-braunen Palette weichen. Als Gegenpol zum Kubismus entwickelte Braque die Collagen, die mit Tapetenresten und Zeitungsausschnitten eine neue Bildrealität schufen. Die Motive sind zu farbigen und formalen Strukturen aufgelöst. Die Form der Dinge hat eine Eigenständigkeit und ist zugleich in größere Konstellationen eingebunden. Alle bedeutenden Museen zeigen sein Werk an exponierter Stelle.

Quellenangabe: Artikel Georges Braques aus der freien Enzyklopädie Wikipedia – General Public License (GPL) für freie Dokumentation

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