Fetting, Rainer

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Rainer Fetting (* 31. Dezember 1949 in Wilhelmshaven) ist ein deutscher Maler und Bildhauer.
Rainer Fetting war Ende der 1970er Jahre Mitbegründer und Protagonist der Galerie am Moritzplatz in Berlin, einer Selbsthilfegalerie, die von einer Gruppe junger Künstler, hauptsächlich Maler, gegründet wurde, die zunächst aus der Klasse Karl Horst Hödickes an der damaligen Berliner Hochschule der Künste, heute Universität der Künste, stammten und die dann unter dem Begriff Neue Wilde, „Junge Wilde“ oder auch „Moritzboys“ bekannt wurden. Zu dieser Gruppe gehörten zum Beispiel auch Salomé, Bernd Zimmer und Helmut Middendorf. 2003/2004 war er bei Obsessive Malerei – Ein Rückblick auf die Neuen Wilden vertreten. Besondere Höhepunkte der letzten Zeit waren die Ausstellungen im Jahr 2008 „Rückkehr der Giganten. Rainer Fetting Skulpturen“ im Bremer Gerhard-Marcks-Haus sowie „Manscapes“ im Jahr 2010 in der Tübinger Kunsthalle. Fetting lebt in Berlin und auf Sylt. Neben expressiven, farbstarken Gemälden aller Gattungen hat Rainer Fetting ein umfangreiches bildhauerisches Werk vor allem in Bronze geschaffen. Die 3,40 Meter hohe und über 500 Kilo schwere Willy-Brandt-Statue im Atrium des Willy-Brandt-Hauses in Berlin und der Henri-Nannen-Preis gehören zu seinen bekanntesten Arbeiten. Weniger bekannt sind seine Fotoarbeiten seit den 1970er Jahren und seine Künstlerfilme. Für den Willy-Brandt-Park in Stockholm fertigte Fetting eine kleinere Kopie der Berliner Willy-Brandt-Statue.

Quellenangabe: Artikel Rainer Fetting aus der freien Enzyklopädie Wikipedia – General Public License (GPL) für freie Dokumentation

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