Kogelnik, Kiki

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Kiki Kogelnik (* 22. Januar 1935 in Bleiburg, Kärnten; † 1. Februar 1997 in Wien) war eine österreichische Künstlerin. Ihr Werk umfasst Malerei, Skulptur, Grafik und Installation (Kunst). Kogelnik wird als österreichische Vertreterin der Pop Art bezeichnet, auch wenn sie sich selbst nicht als Pop-art-Künstler betrachtete. Kogelnik begann ihre künstlerische Ausbildung 1954 in Wien an der Hochschule für Angewandte Kunst und wechselte im Jahr darauf an die Wiener Akademie der bildenden Künste. 1966 heiratete Kogelnik in London den Onkologen George Schwarz. Nach der Geburt ihres Sohnes Mono kehrte sie 1967 nach New York zurück.1969 konzipierte Kogelnik ein Moonhappening in der Wiener Galerie Nächst St. Stephan. Während der Liveübertragung der Mondlandung von Apollo 11, produzierte sie eine Serie von mondthematischen Siebdrucken.

In den 70er Jahren begann Kogelnik ihre Women Werke, und befasste sich mit einer Kritik der Rolle der Frau in der Werbung. Feministische Themen mit Ironie, Humor und cooler Pop-Ästhetik anzugehen, war einzigartig in Kogelnik’s Arbeit zu dieser Zeit. 1974 begann sie gelegentlich mit Keramik zu arbeiten, und benützte die plastische Form als Erweiterung der Bildfläche.

In späteren Werken wurde der menschliche Körper immer mehr fragmentiert und manipuliert, bis in den 90er Jahren ein Großteil der Arbeiten sehr abstrahierte Gesichter zeigte. In dieser Zeit produzierte Kogelnik auch eine Serie von Glasskulpturen, Zeichnungen und Grafiken, in denen sie Kommerz und dekorative Themen im Bereich der Kunst kommentieren wollte. Kiki Kogelnik starb am 1. Februar 1997 in Wien an den Folgen eines Krebsleidens und wurde in Bleiburg beigesetzt. Die Österreichische Galerie Belvedere zeigte 1998 eine umfassende Retrospektive. Im gleichen Jahr wurde ihr das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst posthum verliehen.

Quellenangabe: Artikel Kiki Kogelnik aus der freien Enzyklopädie Wikipedia – General Public License (GPL) für freie Dokumentation

Kogelnik, Kiki Artikel:

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