Leiberg, Helge

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Leiberg studierte nach einer Lehre als Positiv-Retuscheur zwischen 1973 und 1978 bei Gerhard Kettner an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden.Anschließend war er freiberuflich tätig und beschäftigte sich mit der Kombination verschiedener Medien (Musik, Film, Tanz, bildende Kunst). Mit Michael Freudenberg und A. R. Penck gründete er 1979 eine Malerband und begann die bis heute währende Zusammenarbeit mit dem Gitarristen Lothar Fiedler. Leiberg bemalte auch Super 8-Filme, die später bei Performances auf Tanzende projiziert wurden. 1984 zog er in die Bundesrepublik Deutschland, wo er auch durch seine Kunstbücher und durch Buchillustrationen für die Büchergilde Gutenberg bekannt wurde. Seit 1994 widmete er sich verstärkt plastischen Arbeiten in Terracotta bzw. Bronze. 1990 gründete er die Performance-Gruppe GOKAN mit der Tänzerin Fine Kwiatkowski und den Musikern Lothar Fiedler und Dietmar Diesner, bei der er zunehmend zum von ihm entwickelten Noise-Painting überging. Er führte weiterhin Performances mit Christa Wolf durch.
Leiberg hatte zahlreiche Einzelausstellungen. Er stellte auf der 2. Biennale Peking 2005 aus. Arbeiten von Leiberg befinden sich beispielsweise in der Berlinsche Galerie, der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, dem Kupferstichkabinett Dresden oder dem Kulturfond Freistaat Sachsen. Helge Leiberg lebt und arbeitet in Berlin.
Quellenangabe: Artikel Helge Leiberg aus der freien Enzyklopädie Wikipedia – General Public License (GPL) für freie Dokumentation

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