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Golden Future

Shepard Fairey
Golden Future (2018)

  • KünstlerFairey, Shepard
  • TitelGolden Future
  • Jahr2018
  • Kategorie › Fairey, Shepard
    › Grafik
    › Kunst
  • TechnikSiebdruck
  • Auflage75
  • Maße85,09 x 120,65 (33.5" X 47.5")
  • Kennzeichenhandsigniert und nummeriert v. Künstler, gestempelt mit "OBEY publishing" unten links
  • Zustandsehr gut

Weitere Informationen

Herausgeber: OBEY publishing

Zum Künstler

Frank Shepard Fairey (* 15. Februar 1970 in Charleston, South Carolina) ist ein zeitgenössischer Street-Art Künstler, Grafiker und Illustrator aus der Skateboard-Szene und wurde zunächst mit seiner André the Giant Has a Posse-Aufkleber-Kampagne bekannt. Er benutzt normalerweise nur seinen zweiten Vornamen und seinen Nachnamen. Fairey erfand 1989 die Aufkleberkampagne André the Giant Has a Posse, als er an der Rhode Island School of Design (RISD) studierte. Hieraus entwickelte sich die Obey Giant-Kampagne, die sich durch die Mitarbeit und Reproduktion der Aufkleber zu einer weltweiten Kampagne entwickelte. In einem Manifest, das Fairey 1990 verfasste, verbindet er seine Arbeit mit Martin Heideggers Konzept der Phänomenologie. Seine Obey-Kampagne benutzt verschiedene Zitate aus dem John Carpenter-Film Sie leben!, unter anderem das „Obey“- sowie das „This is Your God“-Zitat. Als weitere Einflüsse auf die Obey-Kampagne gelten die feministische Konzeptkünstlerin Barbara Kruger und der Künstler Robbie Conal. Fairey schloss die RISD 1992 mit einem Bachelor of Arts in Illustration ab. Danach gründete er in Providence, Rhode Island, eine kleine Druckerei mit dem Namen „Alternate Graphics“, die sich auf den Siebdruck von T-Shirts und Aufklebern spezialisierte. Während der Zeit in Providence lernte Fairey 1994 die amerikanische Filmemacherin Helen Stickler kennen, die ebenfalls die RISD besuchte und dort einen Abschluss in Filmbereich erlangte. Im Frühjahr 1995 stellte Stickler eine Kurzfilmdokumentation über Fairey und seine Kunst mit dem Titel André the Giant Has a Posse fertig. Der Film feierte 1995 auf dem New York Underground Film Festival Premiere. Er wurde ebenfalls auf dem Sundance Film Festival 1997 und auf über 70 weiteren Filmfestivals und in Museen weltweit gezeigt. Shepard Fairey gründete 1997 zusammen mit Dave Kinsey und Phillip DeWollf die Designagentur BLK/MRKT, die sich auf Guerilla-Marketing und die Entwicklung von „high-impact marketing“-Kampagnen spezialisierte. Kunden waren unter anderem Pepsi, Hasbro und Netscape. Fairey verließ BLK/MRKT im Jahre 2003 und gründete seine eigene Agentur „Studio Number One“. Diese arbeitet unter anderem für Kunden wie Virgin, Adidas oder Nike. Fairey gründete 2001 das Modelabel „OBEY clothing“. Im Jahre 2004 gründete Shepard Fairey zusammen mit Roger Gastman die Kunst- und Kulturzeitschrift Swindle Magazine. Im Juli 2006 wurde das Buch Supply and Demand: The Art of Shepard Fairey veröffentlicht. Einen größeren Auftritt hatte Fairey 2010 in der Street Art-Dokumentation Exit Through the Gift Shop des britischen Künstlers Banksy. Fairey schuf 2012 das Artwork für das Musikalbum Americana von Neil Young und der Band Crazy Horse. Ende 2014 arbeitete Fairey mit der New Yorker Indie-Rock-Band Interpol zusammen, indem er das Artwork des Albums El Pintor auf eine Wand an einem Haus in Williamsburg (North 7th Street Ecke Driggs Avenue) übertrug und eine Reihe von Drucken herstellte. Shepard Fairey tritt auch als DJ unter den Namen „DJ Diabetic“ und „Emcee Insulin“ in Clubs auf. Er ist an Diabetes erkrankt. Fairey lebt zusammen mit seiner Frau und seinen Töchtern in Los Angeles. Bei den Vorwahlen zur Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 2016 unterstützte er den demokratischen Kandidaten Bernie Sanders. „Hope“-Plakat und weitere Plagiatsvorwürfe Größere Bekanntheit erreichte Fairey im Zuge des Wahlkampfes während des US-Präsidentschaftswahlkampfs 2008 mit seinem ikonischen Plakat „HOPE“ für Barack Obama. Es ist Teil einer Posterserie, die Fairey zunächst in Eigenregie für die Obama-Kampagne entwarf. Das in den Nationalfarben rot, blau und weiß gehaltene, stilistisch an die Pop-Art erinnernde Poster entwickelte sich rasch zum bekanntesten Motiv der Obama-Wahlkampagne. Im Rahmen der Amtseinführung Obamas wurde es von der Smithsonian Institution erworben und ist in der National Portrait Gallery in Washington, D.C. ausgestellt. Das Plakat war Gegenstand eines Urheberrechtsstreites zwischen Fairey und der Nachrichtenagentur Associated Press. Associated Press beanspruchte die Bildrechte an einem als Vorlage für das Plakat dienenden Foto des AP-Fotografen Mannie Garcia, das Fairey eigenen Angaben zufolge über die Bildersuche bei Google fand. Im Januar 2011 einigten sich beide Seiten, die Rechte auf das „Hope“-Plakat zu teilen. Die finanziellen Details der Einigung blieben vertraulich. Fairey und Associated Press vereinbarten darüber hinaus eine zukünftige Zusammenarbeit, bei der der Künstler Fotos der Agentur benutzen wird. Der Künstler Mark Vallen wirft Fairey weitere Plagiate vor. In einer umfangreichen und detaillierten Kritik zeigt er diverse Beispiele für die Arbeiten von Shepard Fairey auf, die deutlich auf bereits existierenden Werken basieren. Vallen bemängelt, in Faireys Werken sei keine eigene Note erkennbar und auf Grund der Vertuschung der Ursprungsquelle würde der Betrachter wissentlich getäuscht. Quellenangabe: Artikel Shepard Fairey aus der freien Enzyklopädie Wikipedia – General Public License (GPL) für freie Dokumentation
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